Am 26. März trafen wir uns das erste Mal zum Stammtisch im Friedhard's Lichterfelde. Insgesamt kamen fünfzehn Zukunftslustige zum Austausch und Pläneschmieden zusammen.
Der Stammtisch war ideal, um sich etwas besser kennzulernen, erste Arbeitsgruppen zu bilden und um in lockerer Runde über Ideen und Aktionen zu sprechen. Allerdings eignete sich die Restaurantkulisse weniger für eine koordinierte Aufgabenverteilung und weitergehende Beschlüsse. Dennoch wurden auch an diesem Abend wieder Nägel mit Köpfen gemacht.
Gerade in der Anfangsphase ist es wichtig die Kiezinitiative auf allen Ebenen bekannt zu machen. Die Bezirksvertreter ins Boot zu holen ist relativ einfach, aber die Bewohner im Kiez zu informieren und vor allen auch zum Mitmachen zu motivieren ist weitaus schwieriger.
Als sehr effektiv hat sich das Ansprechen und Flyerverteilen am Samstag Vormittag vor dem Bahnhof erwiesen, wenn viele der Anwohner zum Markt gehen. Hier werden Mitstreiter gesucht, die Lust haben für 1-2 Stunden über ZUKUNFTSLUST und unsere Ideen "live" am Bahnhof zu berichten.
Eine weitere Idee war eine Art Kettenbrief, den jeder an wenigstens 2 Nachbarn im Kiez und Umgebung verschickt. Wer schreibt diesen als Vorlage für alle???
Zum nächsten Treffen will außerdem jeder einen Nachbarn mitbringen.
Es ist wichtig, dass wir mehr werden, denn nur so können wir auch Dinge bewegen und Erfolge erzielen. Darüber hinaus lassen sich so auch politische Maßnahmen leichter durchsetzen.
Die Aufgabenstellung in der Kiezinitiative sind sehr komplex und reichen von Administration, Organisation über Recherche zu verschiedenen Themengebieten bis hin zum Artikelschreiben und Grafikdesign. Der dritte Newsletter ist inzwischen eine Gemeinschaftsproduktion von Ute, Gesine, Lisa und mir. -Herzlichen Dank an dieser Stelle, für eure Unterstützung.
Im nächsten Schritt wäre es toll, wenn sich für die einzelnen Aktionen "amtliche" Vertreter finden würden, die dann dafür als Ansprechpartner fungieren und auch öffentlich auf der Webseite benannt werden. Hierfür kann ich auch personifizierte Email-Adressen von Zukunftslust anlegen, so dass die privaten Adressen, privat bleiben.
-Freiwillige vor ;-)
Um an Wettbewerben teilzunehmen und um Fördermittel (und seien sie noch so klein) beantragen zu können benötign wir eine Rechtsform. Unser Finanzexperte Jürgen meinte, dass ein Vereinsgründung zunächst die kosten- und aufwandsgünstige Lösung darstellt.
Für die Vereinsgründung werden mindestens sieben Gründungsmitglieder benötigt, wobei ein erster und ein zweiter Vorsitzender sowie ein Kassenwart gewählt werden müssen.
-Wer schon immer mal einen Verein gründen wollte und sich vorstellen kann, darin vielleicht auch eine Rolle zu übernehmen, der schreibt schnellstmöglich ein Email an: hallo@zukunftslust.berlin
Die aktuell größte und aufmerksamkeitsstärkste Aktion ist der Wildblumensaum. Damit können wir nicht nur sehr viel für die Biodiversität im Kiez tun, sondern zugleich auch die Bekanntheit unserer Initiative nachhaltig steigern.
Ute, unsere Garten- und Landschaftsbauerin, zeichnet sich für die inhaltlich fachliche Betreuung der Aktion verantwortlich. Ich versuche aktuell die Bezirksvertreter dafür ins Boot zu bekommen und möchte das dann auch mit ersten Presseaktivitäten verknüpfen.
Am 26. April 2025 wird es dazu einen Aktiontag geben, wo wir gemeinsam ein Stück öffentliches Straßenland, quasi als Workshop, bearbeiten.
Darüber hinaus sind alle aufgerufen über die Aktion zu informieren und Infoplakate an der Haustür oder dem Zaun aufzuhängen. Alle Informationen dazu findet ihr im Newsletter Artikel.
Gemeinsam haben wir beschlossen, uns am diesjährigen Tag der Nachbarschaft am 23. Mai 2025 zu beteiligen.
Hierfür wollen wir ein kleines Fest auf dem Marienplatz organisieren. Ich habe die Aktion bereits bei Stadtrat U. Aykal angekündigt und werde diesbezüglich auch noch auf die Stadträtin für Soziales, Carolina Böhm, zugehen.
Die Ideen hierzu sind bisher: Pflanzaktion, Infostände zu Igeln, Wasser, Mobilität und ein Picknick-Flashmob, d.h. jeder bringt Tisch und Stühle und etwas zu Essen mit. Live-Musik wäre auch toll.
Weitere Ideen mit Umsetzungskonzept könnt ihr gerne unter hallo@zukunftslust.berlin einreichen.
Wie immer hat niemand Fotos von unserem Treffen gemacht :-( Deshalb brauchen wir einen "Fotobeauftragten", der auf unseren Veranstaltungen immer ein paar Schnappschüsse mit dem Handy macht.